Grundlagen Infrarotheizungen - Alles Wichtige zum Heizen mit Strom

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Infrarotheizungen

Wissenswertes

Mit Strom heizen hat immer noch einen schlechten Ruf, dennoch gehören hochwertigen Infrarotheizungen die Zukunft. Wichtig ist der Einsatz hochwertiger Produkte, keine billige Chinaware aus dem Baumarkt oder von diversen Online-Shops. Die Manufaktur Redwell aus Österreich geht hier komplett neue Wege in Material- und Verarbeitungsqualität. Ihre Heizungen arbeiten sehr effizient, haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und können mit Ökostrom aus der eigenen PV-Anlage betrieben werden.

Inhaltsübersicht:

  1. Wie funktionieren Infrarotheizungen?
  2. Wo und wie können sie eingesetzt werden?
  3. Wie viel kosten Infrarotheizungen in der Anschaffung und im Verbrauch?
  4. Was ist der Unterschied zwischen günstigen und teuren Modellen?
  5. Was muss laut ENEV für den Einsatz von IR-Heizungen erfüllt sein?

Wie funktionieren Infrarotheizungen?

Der große Unterschied zwischen herkömmlichen Konvektionsheizkörpern und Infrarotheizungen ist die Art der Wärmeabgabe. Der Konvektionsheizkörper erhitzt Luft, welche die Wärme auf uns Menschen überträgt. Ein ineffizienter Prozess, der störende Luftverwirbelungen erzeugt und die Wärme ungleichmäßig im Raum verteilt. Infrarotheizungen übertragen Wärme durch ungefährliche Infrarotstrahlen, die ohne Umweg, Mauern, Gegenstände und Personen auf natürlich Weise aufwärmen.

Die harmlosen Infrarot C-Strahlen sind elektromagnetische Strahlen, welche das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Sie entstehen in den elektrischen Heizleitern innerhalb des Heizpaneels und werden bedingt durch eine Dämmschicht auf der Rückseite, nach vorne in den Raum abgestrahlt. Der breite Abstrahlwinkel von ca. 120 Grad ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Wärme im gesamten Raum. Bei hochwertigen Infrarotheizungen von Redwell entsteht dabei nachweislich kein Elektrosmog!

Aus gesundheitlicher Perspektive sind Infrarotheizungen ein Segen für Allergiker und Asthmatiker. Da die Luft nicht direkt erhitzt wird, bleibt der Staub liegen,das Raumklima verbessert sich merklich und man hat weniger Probleme mit trockenen Atemwegen. Gleichzeitig haben die „Sonnenstrahlen“ einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden und das Immunsystem. Ein Effekt, der seit Jahrzehnten in Therapien und im Wellness-Bereich Anwendung findet. Darüberhinaus haben warme Wände gleich zwei Vorteile, denn sie verhindern Schimmelbildung und haben einen höheren Dämmwert als feuchte Wände.

Expertentipp: Infrarotheizkörper können durch ihren Effizienzvorteil gegenüber klassischen Heizkörpern, rund 2 bis 3 Grad kühler eingestellt. Mit jedem Grad weniger sparen Sie umgerechnet ca. 7 % Energiekosten. Durch die gleichmäßige Verteilung der wärmenden Strahlen im Raum, ist es überall gleichwarm und die kalten Füße bleiben weg.

Wo und wie können sie eingesetzt werden?

Infrarotheizkörper sind leicht und können praktisch überall befestigt werden. Herabgehängt von hohen Decken heizen sie am effizientesten,idealerweise mit einer Höhe von 2,50 – 3,50m. Dank des breiten Abstrahlwinkels können die Paneele den Raum gleichmäßig und ohne Verzögerung wärmen. Konvektionsheizungen müssen in diesem Anwendungsfall erst viele Kubikmeter Luft aufheizen, bevor Wärme langsam nach unten dringt. Für Gewerbehallen eigenen sich beispielsweise die Redwell Infrarotheizungen „2in1“ und „Diskus“ besonders gut.

Bei geringer Deckenhöhe sollten die Heizkörper mittig an der Wand montiert werden, sonst heizt sich der Kopf zu sehr auf.Strahlt der Heizkörper die gegenüberliegende Wand an, kann sie die Wärmespeichern und später abgeben. Im Idealfall sollten die Heizpaneele nicht unmittelbar auf Fenster gerichtet sein, zu mindestens keine großen. Das Glas kann keine Wärme speichern und der Speichereffekt geht verloren. Heizungen von Redwell sind auf der Rückseite hervorragend gedämmt, sodass niemals Brandgefahr für die Wand besteht oder diese sich verfärben könnte.

Infrarotheizkörper sind meistens mit einem Schuko Stecker ausgestattet und können an jeder normalen Steckdose betrieben werden.Alternativ schließt sie ein Fachmann an den Anschluss der Nachtspeicherheizung oder den separaten Stromkreislauf an. Besonders interessant sind die Gestaltungsmöglichkeiten. Infrarotheizkörper lassen sich einfach in die Wohnlandschaft integrieren und dienen als funktionales Designelement. Ein großer Vorteil ist die individuelle Steuerung mit Funkthermostaten. Jedes Paneel kann separat eingestellt und in ein Smart-Home-System integriert werden. Der Heizbedarf lässt sich für jeden Raum individuell bestimmen und der Stromverbrauch nachhaltig reduzieren.

Wie viel kosten Infrarotheizungen in der Anschaffung und im Verbrauch?

Infrarotheizkörper von Redwell gibt es von 250 bis 1800 Watt. Die Modelle kosten zwischen 100 und 300 Euro pro 100 Watt. Auf Wunsch kommt noch ein Funkthermostat pro Heizkörper für ca. 100 Euro und ein Router zur Ansteuerung dazu. Vergleichbare Designer-Modelle klassischer Heizkörper liegen im selben Preissegment. Sehr günstig fallen die laufenden Betriebskosten aus. Infrarotheizkörper sind wartungsfrei und haben keine Verschleißteile. Sie brauchen keinen Kaminkehrer, die episodische Tankreinigung fällt weg und Heizmaterial muss nicht bevorratet werden.

Interessant wird es bei den Unterhalts- und Betriebskosten. Planen Sie die komplette Wohneinheit mit Infrarotheizkörpern auszustatten, sollte Sie einen eigenen Stromkreislauf verlegen lassen. So kann der Stromverbrauch der Heizkörper separat gezählt werden und Sie dürfen einen Heizstromtarif beziehen. Diese Tarife sind 20 – 30% günstiger als Haushaltsstrom und amortisieren die Kosten für einen zusätzlichen Stromkreislauf innerhalb kurzer Zeit. Nutzen Sie die Heizpaneele nur sporadisch, zum Beispiel für ein Gästezimmer, lohnt sich der Aufwand nicht.

Expertentipp: Wer ein neues Haus baut oder das bestehende saniert, der kann den Investitionsaufwand für sein Heizsystem stark reduzieren. Sie sparen die Kosten für Rohrleitungen, benötigen keine neue Öl- oder Gasheizung und verschwenden im Falle eines Neubaus keinen Platz für den Heizraum. Infrarotheizkörper sind wesentlich günstiger in der Anschaffung, einfacher zumontieren und können etappenweise nachgerüstet werden.

Wer im Besitz einer Photovoltaikanlage ist, kann im Winter seine Infrarotheizungen zu mindestens teilweise mit dem gewonnenen Strom betreiben. Tendenziell belohnen uns die kältesten Wintertage mit der meisten Sonne.

Beispielrechnung für drei alternative Heizsysteme mit ähnlicher Leistung in einem Niedrigstenergiehaus:

136 m² Wohnfläche und Heizwärmbedarf von 25kWh/(m²*a)

(1) Zahlen lt. www.waermepumpe-austria.at/heizkostenvergleich
(2) Kosten für Errichtung eines Lagerraumes, Kamins und Schrägbodens nicht berücksichtigt
(3) Jährliche Wartungspauschale inkl. Kosten Rauchfangkehrer
(4) inkl. Kosten für die Montage der Paneele u. EU-Ökodesign-Richtlinie2009/125/EG konformer Regelung
(5) durchschnittlich 4,5 Heizstunden pro Tag | 180 Heiztage pro Jahr und einem Heizstromtarif für 0,20€/kWh

Kosten richtig kalkulieren mit Wärmebedarfsrechnung

Damit Sie bei der nächsten Stromrechnung nicht aus allen Wolken fallen, muss man vor dem Kauf eine umfassende Wärmebedarfsrechnung durchführen. Wer den Heizbedarf falsch berechnet, der hat im Betrieb oder bei der Anschaffung unnötig hohe Kosten.Folgende Kennzahlen werden unter anderem in eine Berechnung einbezogen:

  1. Raumgröße und Deckenhöhe
  2. Dämmwert der Wände und Decken
  3. Anzahl der Außenwände
  4. Nutzung des Raums
  5. Reserveleistung

Als Faustregel gilt:
Bei guter Isolierung benötigt man ca. 15 – 25 Watt pro m³, ist sie nur durchschnittlich, sollten 25 – 35 Watt pro m³ eingeplant werden und über 35 Watt bei schlechter Dämmung. Wichtig ist eine Reserve von 200 Watt für jeden Raum. Die Infrarotheizkörper sollen auch an nass-kalten Wintertagen nicht auf maximaler Leistung laufen, sonst werden sie zum Dauerheizer. Je nach Grad der Dämmung sind sie ca. 4,5 - 6 Stunden pro Tag aktiv. Dann haben der Raum und die Gegenstände genug Wärme getankt, um sie in den folgenden Stunden abzugeben.

Was ist der Unterschied zwischen günstigen und teuren Modellen?

Qualitativ hochwertige Infrarotheizkörper unterscheiden sich in einigen Punkten von billigen Alternativen in diversen Online-Shops. Wichtige Kriterien sind vor allem die Verwendung hitzeresistenter Klebstoffe, hervorragende Dämmmaterialien und wertiger Edelstahl für die Außenhülle. Billige Klebstoffe können während des Heizprozesses schädliche Gase freisetzen. Eine optimierte Dämmung und Verkleidung verstärkt das Abstrahlverhalten und reduziert Konvektionseffekte.

Der hochwertigen Verarbeitung zur Folge, verbreiten Redwell Infrarotheizungen bei weniger Leistung mehr Wärme als Konkurrenzprodukte. Außerdem heizen sich die Paneele schneller auf, verfärben sich dabei auch nach der x-ten Heizperiode nicht und sind optisch ein absoluter Hingucker. Ausgezeichnet mit dem Red Dot Design Award und German Design Award, bieten die Heizungen auch was für das Auge und zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Von schlicht bis extravagant hat man die freie Wahl.

Redwells Anspruch an Sicherheit, Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation wurde durch mehrere Tests unabhängiger namhafter Prüflabore und Institute bestätigt. Infrarotheizkörper von Redwell verbreiten keinen Elektrosmog oder giftige Dämpfe und enthalten keine Schwermetalle. Die Produktionsstätten werden regelmäßig vom TÜV Nord überprüft und alle Heizkörper sind mit dem TÜV Nord GS Zertifikat ausgezeichnet. Dazu gewährt Redwell 10 Jahre Garantie auf alle Produkte, ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt.

Was muss laut ENEV für den Einsatz von IR-Heizungen erfüllt sein?

Bei der Verwendung von Infrarotheizkörpern muss man die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV)beachten. Ziel der EnEV ist den Energieverbrauch aller Gebäude zu reduzieren.Bis 2021 soll das Niedrig-Energie-Gebäude zum europaweiten Standard werden. Der angepeilte Heizwärmebedarf reduziert sich dann auf 40 – 70 kWh/m² im Jahr.

Infrarotheizkörper im Altbau

Wer die ineffizienten Nachtspeicherheizungen in seinem Altbau durch Infrarotheizkörper ersetzen möchte,dem legt die EnEV keine Steine in den Weg. Einzige Bedingung ist, dass sich der Energieverbrauch nach erfolgtem Umbau nicht verschlechtern darf. IR-Heizkörper sind wesentlich effizienter und können Nachtspeicherheizungen als Hauptheizung ersetzen.

Infrarotheizkörper im Neubau

Im Bauantragsverfahren muss nachgewiesen werden,dass ein bestimmter Energieverbrauch nicht überschritten wird. Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern sind Infrarotheizkörper als Primärheizung meistens die sinnvollere Wahl. Herkömmliche Heizanlagen sind teurer in der Anschaffung und bei sehr guter Dämmung überflüssig. Für mittel bis gut gedämmte Neubauten sollte ein Vergleich zwischen Gas/Öl und Infrarotheizung durchgerechnet werden. Hier kommt es ganz auf den Energiebedarf, das Heizverhalten, die Lage und Größe der Räume, etc. an. Zu beachten ist die Herkunft des Stroms. Der Anteil erneuerbarer Energien wächst zwar, aber Kohle ist immer noch maßgeblich beteiligt. Das zieht die Energiebilanz der Heizkörper runter, was durch mehr Dämmung ausgeglichen werden muss. Wer Strom von einem reinen Ökoanbieter bezieht und im besten Fall eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, der muss sich um die Ökobilanz keine Sorgen machen. Dann zählen Infrarotheizkörper als sauberes Heizsystem.

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Jens Beulke
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